Herz-CT in der KHK-Diagnostik

Kardiale Computertomographie (Herz-CT) in der Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK)

München: Die kardiale Computertomographie (Herz-CT) mit Kalziumscoring zur Quantifizierung des Koronarkalks und kontrastmittelgestützter CT-Angiographie (cCTA) zur nichtinvasiven morphologischen und funktionellen Beurteilung von Koronarstenosen ist ein etabliertes Verfahren in der Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der zielgerichteten interventionellen Behandlung.

Die kardiale Computertomographie eignet sich bei Patienten
mit niedriger bis intermediärer Vortestwahrscheinlichkeit zur Risikostratifizierung (Kalziumscoring) und zum Ausschluss einer KHK mittels cCTA.

Die rein anatomische Darstellung von Koronarstenosen kann durch funktionelle Analysen aufgrund neuer technischer Entwicklungen ergänzt werden und erlaubt somit neben einer morphologischen
Beurteilung eine Aussage über die hämodynamische Signifikanz von Koronarstenosen.

Durch die vielversprechende kombinierte anatomische und funktionelle Diagnostik könnte der kardialen Computertomographie (Herz-CT) in Zukunft eine wesentliche Gatekeeper-Funktion hinsichtlich der Indikationsstellung für Koronarinterventionen zukommen.

Kardiologie Planegg ist die kardiologisch-internistische Privatpraxis der Conradia Medical Prevention in München und verfügt über ein hochmodernes 128-Zeilen CT. Dieses wird gemeinsam betrieben mit der radiologischen Schwesterpraxis – Conradia Radiologie München unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Henzler.

Herz-CT in der KHK-Diagnostik